Was die Leitplanken übrig lassen, sortiert sich in fünf Familien:
Direkte Elektrifizierung — Widerstandsheizung,
Induktion, Lichtbogen, elektrische Dampferzeugung. Ein Umwandlungsschritt,
deshalb erste Wahl, wo sie technisch geht.
Wärmepumpe — unter etwa 200 °C, mit Leistungszahlen von
2,5 bis 4. Wo Abwärme in der Nähe liegt, ist sie fast konkurrenzlos.
Wasserstoff und Derivate — dort, wo Elektrifizierung
ausscheidet: als Reduktionsmittel im Stahl, für sehr hohe Temperaturen, als
Grundstoff für Ammoniak und Methanol.
Abscheidung (CCS / CCU) — für Prozessemissionen der
einzige Weg, der die Chemie unangetastet lässt.
Kreislauf und Materialsubstitution — klinkerarme Zemente,
Schrottroute statt Primärstahl, Rezyklate. Die Emission, die gar nicht
entsteht, ist die billigste.
Dazu zwei Dinge, die leicht vergessen werden: Speicher
(vor allem Wärmespeicher) und der Netzanschluss —
Elektrifizierung ist eine Leistungsfrage, nicht nur eine Energiefrage.
Zum Weiterlesen (extern):
HYBRIT — fossilfreier Stahl ·
Elektrifizierung in der Zementherstellung
Zum Weiterlesen bei Karl:
Design Thinking für Dekarbonisierung & Energiewende ·
Wertschöpfungskette für die Dekarbonisierung ·
Bottlenecks in der Energiewende