Jetzt wird rückwärts gedacht. Nicht „womit fange ich
an?“, sondern: „Damit jemand den Erfolgszustand erreicht — was muss davor
sitzen?“ Die Entwicklungsreihenfolge ist bewusst umgekehrt zur
Leserichtung:

  1. Erfolgszustand — Was kann die Person am Ende, was
    vorher nicht?
  2. Endgame — Welche eine Erfahrung beweist, dass
    sie es kann?
  3. Scaffolding — Welche Teilschritte führen dahin: erst
    mit viel Gerüst, dann mit weniger, dann ohne?
  4. Onboarding — Was muss vorher sitzen, damit Scaffolding
    überhaupt greifen kann?
  5. Entdecken — Was macht Appetit, und welche
    Voraussetzungen müssen geklärt sein?
Der Kreis aus Entdecken, Onboarding, Kompetenz-Gerüst aufbauen und Endgame — die vier Phasen eines erfahrungsbasierten Lernprozesses

Dazwischen liegen drei Schwellen, an denen Lernende
aussteigen oder sich entscheiden:

  • Schwelle der Bereitschaft: „Passe ich für dieses Abenteuer?“
  • Schwelle der Ernsthaftigkeit: „Bin ich bereit, mich ganz zu
    involvieren?“
  • Schwelle der Vollendung: „Bin ich bereit, das Gelernte in die Welt
    zu tragen?“

Zum Weiterlesen:
Die Lern-Heldenreise

✍️ ArbeitsauftragEntwickle die Heldenreise für dein Vorhaben in genau dieser Reihenfolge — von 1 nach 5, nicht umgekehrt. Ein bis zwei Sätze pro Schritt genügen.

Notiere danach zu jeder der drei Schwellen: Woran merken die Lernenden bei dir, dass sie sie überschritten haben?

Was du dabei findest, ist deine spätere Fortschritts-Anzeige — heb es auf, in Schritt 5 wird damit weitergearbeitet.